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Recycling & Technologie

Nicht recycelbare Abfälle

Leichte Wabenplatten aus Abfällen, hergestellt mit Ocean Materials Waste2Value-Technologie

OCEAN MATERIAL | 21. NOVEMBER 2024 | 10 MIN.

Recyclinggrenzen überwinden: Wie Ocean Material die Nutzung nicht recycelbarer Abfälle verändert

Warum zögern Unternehmen, mehr Recyclingmaterialien einzusetzen? Nach unserer Erfahrung stehen häufig zwei Hürden im Vordergrund: Qualität und Kosten. Recycling gilt seit Langem als Schlüssel zur Abfallvermeidung, doch verunreinigte oder mehrschichtige Kunststoffe bleiben eine erhebliche Herausforderung. Herkömmliche Verfahren stoßen bei diesen komplexen Materialien an Grenzen – aber das beginnt sich zu ändern.

Ocean Material geht diese Herausforderungen mit neuen Technologien an, die Abfälle in wertvolle Ressourcen verwandeln sollen. Gemeinsam mit unserem Engineering-Partner MeSentia haben wir technologische Lösungen entwickelt, mit denen nicht recycelbare Materialien zu hochwertigen, funktionalen und wirtschaftlichen Produkten werden können.

Eine unserer spannendsten Innovationen ist die Waste2Value-Technologie. Dieses Verfahren wandelt nicht recycelbare Mischabfälle wie verunreinigte Verpackungen und Mehrschichtverbunde direkt in einen leichten, langlebigen Holzersatz um. Das ökologische und wirtschaftliche Potenzial der Technologie ist groß.

Funktionalität: leicht, langlebig und effizient

Leichtbau und effizienter Materialeinsatz sind Entwicklungsziele für Anwendungen in Logistik, Bau und Fertigung. Vergleiche mit Holz oder anderen Materialien müssen von gleichwertiger Tragfähigkeit, Haltbarkeit und Nutzungsanforderungen ausgehen. Vorteile bei Gewicht, Transport und Energie müssen für das konkrete Produktdesign nachgewiesen werden; sie lassen sich nicht pauschal für das Material voraussetzen.

Umweltbewertung: vorläufige Ergebnisse für Paletten

Eine vorläufige Palettenbewertung zeigt in den untersuchten Szenarien Potenzial für erhebliche Einsparungen bei Treibhausgasemissionen und Energiebedarf. Es handelt sich um referenzbasierte Ergebnisse, die von den verwendeten Daten und Annahmen abhängen – nicht um gemessene oder unabhängig validierte Ergebnisse des heutigen industriellen Systems. Die Validierung muss aktuelle Einsatzmaterialien, Prozessenergie, Produktleistung und vergleichbare Systemgrenzen berücksichtigen.

Die direkte Verarbeitung soll geeignete Sekundärströme, die konventionell schwer zu recyceln sind, einer Materialanwendung zuführen. Wiederholte Verarbeitung, Nutzungsdauer und Rückgewinnung am Lebensende müssen anwendungsspezifisch bewertet werden. Eine fortlaufende Wiederverwendung in geschlossenen Kreisläufen oder ein allgemeiner Umweltvorteil sind hier nicht belegt.

Wirtschaftliches Ziel: kosteneffizient und zukunftsfähig

Das wirtschaftliche Ziel ist, geeignete Sekundärströme mit geringem Wert in industriellen Produkten nutzbar zu machen. Aufbereitung, Verarbeitung, Qualitätsanforderungen und Logistik bestimmen die Kosten. Die Herkunft als Abfall allein garantiert weder niedrige Kosten noch langfristige Preisstabilität.

Für Logistikanwendungen sollten Kosten anhand des gewählten Palettendesigns und gleichwertiger Nutzungsanforderungen verglichen werden. Eine allgemeine prozentuale Einsparung wird hier nicht angegeben. Der aktuelle Entwicklungsschwerpunkt liegt auf Leichtbau, Prozesseffizienz und der Validierung des industriellen Systems.

Neue Wertschöpfung aus bislang ungenutzten Abfällen

Nicht recycelbare Materialien wie verunreinigte Kunststoffe und Mehrschichtverbunde werden heute häufig gar nicht gesammelt, weil sie keinen unmittelbaren wirtschaftlichen Wert haben. Unsere Waste2Value-Technologie verändert diese Ausgangslage, indem sie einen neuen Markt für bislang übersehene Materialien erschließt.

Abfällen, die zuvor ignoriert oder entsorgt wurden, einen Wert zu geben, eröffnet neue Möglichkeiten in der globalen Abfallwirtschaft. Dieser Ansatz adressiert illegale Entsorgung und überfüllte Deponien und erzeugt zugleich hochwertige, funktionale Produkte.

Er erweitert die Möglichkeiten des Recyclings und eröffnet nachhaltige Lösungen für Unternehmen, Gemeinschaften und den Planeten.

Ausblick

Angesichts zurückgehender globaler Holzbestände und einer weltweiten Kunststoff-Recyclingquote von weniger als neun Prozent laut UNEP-Jahresbericht 2023 ist der Bedarf an innovativen Recyclinglösungen deutlich. Heutige Verfahren reichen nicht aus; große Mengen potenziell recycelbarer Materialien landen auf Deponien oder in Verbrennungsanlagen.

Waste2Value untersucht einen direkten stofflichen Verwertungsweg für geeignete schwierige Abfallströme. Ob er eine Alternative zu Verbrennung, Deponierung oder chemischem Recycling bietet, hängt von der Qualifizierung des Einsatzmaterials, den Anforderungen der Anwendung und den lokalen Behandlungsmöglichkeiten ab. Daraus ergibt sich keine allgemeine technische oder ökologische Überlegenheit gegenüber anderen Recyclingwegen.

Bei Ocean Material sind wir stolz darauf, mit innovativen Lösungen voranzugehen, die Menschen, Umwelt und Wirtschaftlichkeit verbinden – und zeigen, dass Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Erfolg zusammenpassen können.

Über uns

Ocean Material treibt Recyclinginnovationen voran und verwandelt Abfälle in hochwertige, nachhaltige Materialien. Gemeinsam mit MeSentia erweitern wir die Möglichkeiten des Recyclings. Gestalten Sie mit uns eine Zukunft, in der keine Ressource verloren geht.

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